Tages-Report 20.8.2019

20. August 2019

Guten Morgen!

Neu regieren - wie Anno dazumals
Neu regieren haben sie uns versprochen, die Herren Kurz und Strache. Und dann haben sie die Methoden der großen Koalition der 1950er Jahre übernommen. Damals hieß es, dass man im Staatsdienst immer drei Leute abstellen muss, einen Schwarzen, einen Roten und einen, der die Arbeit macht. Dieser uralte Witz wurde mit Peter Sidlo bei den Casinos Austria Realität. Dass der FPÖ Mann für den Finanzvorstand ungeeignet ist, hat Personalberater Egon Zehnder so klar analysiert, berichtet die Presse mit beschämenden wörtlichen Zitaten. Beschämend für Sidlo und den Aufsichtsrat, der ihn dennoch bestellt hat, weil die Politik das so wollte. Warum der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft sich Befehle erteilen lässt, muss auch noch geklärt werden. Der Standard zitiert aus der Anzeige, dass Finanzminister Löger den Präsidenten des Aufsichtsrats, Walter Rothensteiner angewiesen habe, Sidlo durchzudrücken. Außerdem hätten Kurz und Strache die Besetzung abgestimmt.
Die erfahrenen Leute von Egon Zehnder ahnten, dass eine falsche Entscheidung getroffen wird und rieten gleich dazu, zusätzlich jemanden zu finden, der Sidlos Arbeit erledigen würde. Alles wie in den 1950er Jahren. Nur haben die grosskoalitionären Packler von damals wenigstens nicht behauptet, sie würden „neu regieren.“ Die Ibiza - Koalition und der Postenschacher - da wird es noch viel zu besprechen geben.

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